Peter Stein fordert weitere Maßnahmen zur CO2-Reduzierung

Peter Stein (CDU) begrüßt die Fortschritte bei der Reduktion von CO2-Emmissionen in Deutschland, die in der heute vorgestellten Bilanz des Umweltbundesamtes dargestellt werden. Gemeinsam mit 28 weiteren Abgeordneten der Unionsfraktion fordert Stein jedoch weitere Schritte, um die Klimaneutralität bis zum Jahr 2050 zu erreichen. Das im letzten Jahr vorgelegte Konzept für die "grüne Null" sei dafür das geeignete Instrumentarium.


Peter Stein: "Das Erreichen einer klimaneutralen Wirtschaft bis zum Jahr 2050 ist realistisch, aber wir müssen diesen Weg gemeinsam mit den Verbrauchern und der deutschen Wirtschaft gehen und nicht ideologisch verordnen!" Politiker aus der Union haben bereits in der Mitte des letzten Jahres mit einem Papier zur "grünen Null" ein Konzept vorgelegt, dass es nun gemeinsam umzusetzen gelte.


"Uns geht es um eine noch wirksamere und vor allem nachhaltigere Begrenzung von CO2-Emmissionen. Wir fordern eine Entlastung der Verbraucher durch gezielte Lenkungswirkungen. Unterstützen wollen wir den Prozess durch passgenaue Förderungen, um soziale Unwuchten und unfaire Belastungen zu vermeiden", fasst Stein zusammen.


Einen Wandel in der Energiewirtschaft fordert Stein ohnehin schon seit längerem. Aus genau diesem Grunde forciert der Politiker den Hochlauf einer klimaneutralen Wasserstoffwirtschaft, die insbesondere für Mecklenburg-Vorpommern enorme Chancen berge. "Wir haben erneuerbare Energien en masse, wir haben bestens vernetzte Wissenschaft und Forschung, aktive Wasserstoffverbraucher sowie viele innovative Unternehmen mit spannenden Projekten", sagt Stein mit Verweis auf die H2-Region Rostock.


Für den Hochlauf der nationalen Wasserstoffwirtschaft stellt der Bund 7 Milliarden Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Stein fordert, dass ein Teil davon nach MV kommt. "Unsere Bemühungen vor Ort sind weit vorangeschritten und wir haben im bundesweiten Vergleich mit das beste Gesamtkonzept hinbekommen. Ich frage mich aber, weshalb andere Bundesländer bis dato mit weniger entwickelten Konzepten stärker in Erscheinung getreten sind", so Stein. Um im Wettbewerb mit anderen Ländern und Regionen zu bestehen, müsse man in MV an einem Strang ziehen.



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POLITIK FÜR EINE GRÜNE NULL
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