Bund: Entlastungen für Ehrenamtliche

Rechtzeitig zum internationalen Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember 2020 haben sich die Koalitionsfraktionen auf ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur Unterstützung aller Vereine und ihrer Aktiven geeinigt. Die ersten Maßnahmen werden schon am 1. Januar 2021 in Kraft treten. Der Rostocker Bundestagsabgeordnete Peter Stein (CDU) begrüßt insbesondere die Maßnahmen zur Entbürokratisierung des Ehrenamts, gut vor allem kleineren Vereine.


Peter Stein: „Ehrenamtliches Engagement ist ein Grundpfeiler unseres Staates. Das darf ich regelmäßig sehr eindrucksvoll bei meinen Touren durch die Stadt und den Landkreis Rostock erleben. Diese wertvolle Leistung bekommt jetzt mehr Anerkennung und Respekt. Wir haben ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur Entlastung des Ehrenamts beschlossen.“ Im Detail bedeutet das, dass die steuerfreien Pauschalen für Übungsleiter und ehrenamtliche Helfer ab Januar 2021 angehoben werden. Die Übungsleiterpauschale steigt von 2.400 auf 3.000 Euro und die Ehrenamtspauschale von 720 auf 840 Euro. Zuletzt wurden diese Pauschalen mit dem Ehrenamtsstärkungsgesetz 2013 angehoben.


„Ein besonderes Anliegen ist mir auch die bürokratische Entlastung von kleineren Vereinen. Es ist nicht vermittelbar, wenn ehrenamtliches Engagement durch Papierkrieg zur Kraftanstrengung wird“, stellt Peter Stein fest.


Als Erfolg der Verhandlungen verbucht Stein, dass die Freigrenze zur Versteuerung von Einnahmen aus einem steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb wie einer Cafeteria oder eine Gaststätte im Vereinsheim von 35.000 Euro auf 45.000 Euro ansteigt. „Kleine Vereine haben immer wieder Schwierigkeiten, die ihnen zur Verfügung stehenden Mittel innerhalb der gesetzlichen Frist auszugeben, etwa weil geeignete Projekte fehlen. Deshalb wurde diese Frist für sehr kleine Vereine mit weniger als 45.000 Euro Einnahmen im Jahr abgeschafft“, erklärt Stein diesen wichtigen Schritt.


Auch der Katalog der förderungswürdigen Zwecke und Zweckbetriebe wurde angepasst und erweitert. Fürsorgeeinrichtungen für psychische und seelische Erkrankungen bzw. Behinderungen und Einrichtungen zur Versorgung, Verpflegung und Betreuung von Flüchtlingen gehören jetzt zu den steuerfreien Zweckbetrieben. Dazu zählen etwa der Aufbau kostenloser Internetnetze oder Ortsverschönerungen.


Neu hinzu kommen die Pflege und der Unterhalt von Friedhöfen insbesondere für „Sternenkinder“. Dafür hatten sich betroffene Eltern und Angehörige seit Jahren eingesetzt. „Dieses Anliegen wird nun ausdrücklich im Gesetzespaket als gemeinnützig festgeschrieben“, freut sich Stein.




Bildrechte: S. Hofschlaeger / pixelio.de

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