5 Mio. Euro für Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe in Gülzow

„Als Mitglied im Beirat für nachhaltige Entwicklung freue ich mich außerordentlich über die Aufwertung der Forschungen der Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe in Gülzow (Kreis Rostock).“ Vom Bund kommen 5 Millionen Euro zusätzliche Fördermittel. „Bei meinem Besuch in der Agentur habe ich insbesondere das Thema der nachwachsenden Baustoffe ins Auge gefasst“, so Peter Stein. „Nicht nur als Architekt, auch als Entwicklungspolitiker sehe ich darin ein globales Megathema!“


Jedes Gramm CO2, das in Baumaterialien wie Holz gewachsen ist, ist oft für Jahrhunderte gebunden. Zudem stellt die Produktion von Baustoffen wie Beton oder Asphalt, aber auch Dämmstoffe einen enormen Energieverbrauch und damit CO2-Ausstoß dar, zum anderen sind sie später, bei der Entsorgung, oft nur Sondermüll. Sie sind also dauerhaft ein Problem. „Das alles gibt es bei nachwachsenden Materialien nicht“, so Stein. Überdies sei die Rückbesinnung auf traditionelles Bauen mit jahrtausendelang erprobtem Baumaterial auch ein Träger von Wissen und Traditionen und das überall auf der Welt. Stein hat sich bereits seit 2016 auf der internationalen UN-Konferenz Habitat für eine Rückbesinnung auf tradiertes Bauen stark gemacht.


Aktuell macht uns an dieser Stelle das ausufernde Siedlungswachstum in Asien oder Afrika zu schaffen.


„Die Agentur in Gülzow ist hier eine Ideenschmiede! Wir dürfen uns glücklich schätzen, dass Nachhaltigkeit einen so großen Stellenwert hat in unserer regionalen Forschungslandschaft und das mit internationaler Bedeutung“, unterstreicht Peter Stein.




Bildquelle: Rainer Sturm / pixelio.de

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